Das  VERBORGENE GEHEIMNIS VON ST. JOHANN“

Ein bemerkenswertes Werk von Johannes Friede

Wer war oder ist  Johannes Friede?

Johannes Friede war Mönch und lebte von 1204 - 1257 in den Regionen Tirol, dem Salzburger Land und dem oberbayerischen Chiemgau.

Im angelsächsischen Sprachraum ist er wegen seinen Prophezeiungen zur Endzeit wesentlich bekannter als etwa im deutschsprachigen Raum.

Einige Jahre seines Lebens verbrachte er auf der Frauen- und Herreninsel im Chiemsee, wo er mit seinen gnostischen Glaubensbrüdern einen „Johanniter-Orden“ gründete. Vorbilder  waren der Bruderschaft Johannes der Täufer und der Autor der Apokalypse.

Wie das Leben vieler Mystiker und biblischen Propheten gezeichnet war durch Verfolgung (siehe hierzu auch >Der Bund der Rose<, ISBN 978-3-9810422-1-4), so war auch Johannes Friede einer brutalen Gegnerschaft ausgesetzt. Wegen der Treue seines Ordens zur Dynastie der gnostisch geprägten Babenberger (976 – 1246), den Gründern Österreichs, und zum Urchristentum geriet die Bruderschaft in erhebliche Konflikte mit Vatikan und Kirche. Verschärft wurde dieser Konflikt noch durch Zwistigkeiten zwischen Kaiser und Papst im sog. Investiturstreit, bei dem sich die Bruderschaft zum Kaiser bekannte. An dieser historischen Bruchstelle mussten  die Mönche nicht nur um die Wahrung ihres arianisch-gnostischen Glaubensbekenntnisses, sondern auch um ihr Leben kämpfen.

Zum Manuskript -  und dessen Ursprung:

In St. Johann i. Tirol lebte im vorigen Jahrhundert ein Handwerker namens Peter T.  Zu Beginn des 2. Weltkrieges bekommt er häufig Aufforderungen von einem Geistwesen, bestimmte Niederschriften und Prophezeiungen zum Ausgang des Krieges und später zur Endzeit vorzunehmen. Das Geistwesen gibt sich dabei als der einstige Mönch Johannes Friede zu erkennen, von dem Peter T. aber noch keinerlei Kenntnisse hatte.
Aus Angst vor den Schergen des NS-Regimes versteckt er die Prophezeiungen über das fatale Ende der Hitlerdiktatur zunächst im eigenen Hause, gibt sie später aber doch unter einem Decknamen an wenige ausgewählte Menschen weiter. Genau so handelt er mit den
Prophezeiungen zur Endzeit. Hier hält ihn die Angst vor Schwierigkeiten im konservativ katholischen Tirol zurück.

Nach Kriegsende sieht Peter T. die Prophezeiungen des Johannes Friede erfüllt. Es wächst ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Handwerker und dem jenseitigen Mönch.

Schließlich beginnt das Unfassbare: Der Mönch diktiert Peter T. seine Biografie  im 13. Jh. – verbunden mit all den Verfolgungen,  die er und seine Glaubensbrüder durch Vatikan und Kirche erfahren mussten. So schildert er den Untergang der Babenberger, betrieben vom Vatikan und die Auslöschung der gnostischen Lehre und ihrer Anhänger.
Aber noch mehr: Der Mönch beschreibt genau, auf welchem Steinhügel bei St. Johann einst die Burg stand, wo sich große Szenen der Verfolgung und des  Schreckens ereigneten. Zudem gibt er preis, dass ein großer Zeuge des reinen Christusgeistes unterhalb der einstigen Burg begraben liegt. „Wenn man seine Gebeine findet“, so sagt der Mönch, „ist die Zeit der letzten Tage angebrochen“
(Gleiches gilt auch für den Fund des rechten Armes von Johannes dem Täufer – mehr hierzu im DOSSIER auf der Homepage des POSS Verlag).

Dass auf diesem Steinhügel bei St. Johann tatsächlich eine Burg stand, haben Historiker bestätigt. Diese Eigenbiografie des Johannes Friede, diktiert aus dem Jenseits, ist ein außergewöhnliches und historisches Dokument von unschätzbarem Wert. Die Niederschriften des Peter T. zur Biografie des Mönchs erfolgten in den Jahren 1948 – 1952.  Einige Jahre später gab ein Linzer Verlag Teile der Aufzeichnungen und Prophezeiungen unter dem Titel „Das Johanneslicht“ heraus.

Schnell fanden sich Interessenten aus England, Amerika und Australien für Übersetzung und Verbreitung in  deren Ländern. Aber Peter T. gab letztendlich keine Zustimmung. Auch die handschriftlichen Aufzeichnungen zur Johannes Friede - Biografie (über 500 DIN A 4-Seiten in gotischer Schrift) wollte er keinen interessierten Herausgebern anvertrauen. Der Mönch hatte ihm nämlich aufgetragen, seine Aufzeichnungen nur einer Person zu übergeben, die „im Geist des Johannes ist.“ Es bleibt offen, ob dabei Johannes der Täufer oder der Apostel Johannes gemeint ist.

Im Jahre 1996 erschien das Buch >Johannes der Täufersein wahres Leben und Wirken, seine Wiederkehr< von Hans Bernd Altinger. Peter T. war zu diesem Zeitpunkt  schon viele Jahre verstorben. Als seine Tochter o. g. Buch las, übergab sie die Aufzeichnungen dem Autor.

Die Übersetzung dieser handschriftlichen Aufzeichnungen in deutscher bzw. gotischer Schrift ist sehr zeitraubend, da heute kaum mehr ein noch lebender Mensch diese Schrift perfekt beherrscht (s. Auszug aus Originalmanuskript am Ende des Textes).

Ob sich die Visionen des Johannes Friede zur Endzeit erfüllen, kann heute noch nicht beantwortet werden.

Hier seine Aussagen in Kürze:

  • Radikale Änderungen in der Natur
  • Stürme werden katastrophal werden
  • Erdbeben werden sich häufen und große Regionen zerstören
  • Meere werden Tieflandgebiete überfluten
  • Das Zeitalter des Eisens wird ins Nichts stürzen
  • Das künstliche Licht wird aufhören, euch zu Diensten zu sein
  • Bevor die Zerstörung der Erde entfesselt wird, wird das Universum in Unordnung geraten.
  • Das Sonnenlicht wird merklich schwächer werden
  • Das erste Zeichen werden die Feuergarben des Jupiter sein
  • Am Abendhimmel erscheint ein Licht, das den Mond verschwinden lässt
  • Im Äther werden Blitze aufleuchten, die den Dunkelnebel sehen lassen
  • Am vierten Tage  nach der Finsternis wird auf Erden eine Aschendecke liegen wie bei Neuschnee im Winter
  • Am siebten Tage wird diese Asche vom Erdboden aufgenommen sein und eine Fruchtbarkeit erzeugen, wie sie die Menschen nicht kennen.

Auszug aus dem Original-Manuskript (Peter T.)

 


Copyright (c) Poss Verlag Wasserburg. Alle Rechte vorbehalten.

fmak@arcor.de